Borreliose
Beim Menschen ist die Lyme-Borreliose schon seit den 80er Jahren eine verbreitete Infektionskrankheit, deren Erreger durch Zeckenbisse übertragen wird. Mitte der 80er Jahre stellte sich heraus, dass auch der Hund für Borrelia burgdorferi empfänglich ist. Katzen scheinen nicht empfänglich, auch wenn die Antikörperbildung beschrieben wurde.

Der Erreger gehört zu der Familie der Schraubenbakterien. Die Infektionsrate der Zecken mit Borrelia burgdorferi in der BRD beträgt mit regionalen Schwankungen 30% (1985 - 1995). Ansteckungsgefahr herrscht praktisch überall, wo es Zecken gibt. Hauptüberträger ist die einheimische Zeckenart, der Holzbock. Er kommt besonders in Laub- und Mischwäldern, an Waldrändern und Lichtungen mit großwüchsigen Gräsern, in buschreichen Gegenden, aber auch in städtischen Parks und naturnahen Hausgärten. Zeckensaison ist von März bis Oktober mit Höhepunkten im Frühjahr und Herbst. Bitte beginnen Sie jetzt mit der Zeckenprophylaxe!!!!!

Wald- und Wühlmäuse dienen als Reservoir für die Borreliose-Bakterien da sie selbst nicht erkranken.  Das Bakterium vermehrt sich dann im Darm der Zecke und wandert während des Blutsaugens der Zecke in deren Speicheldrüsen ein und infiziert so Mensch und Hund. Das Infektionsrisiko steigt somit mit der Saugdauer der Zecke. Deshalb ist eine rechtzeitige Entfernung von Zecken wichtig! Neueste Versuche haben eine Infektion erst 48 Stunden nach Ansaugen der Zecke ermittelt.

Das Krankheitsbild der Borreliose ist zunächst eine Hautrötung im Bereich des Zeckenbisses welche beim Hund aufgrund des Felles meist übersehen wird. Lahmheiten, Abgeschlagenheit und Fieber kennzeichnen das klinische Bild. Weitere Symptome sind Gelenkschädigungen, Nervenkrankheiten, Appetitlosigkeit, Schäden an Herz und Nieren und andere. Die Diagnose erfolgt mittels einer Blutuntersuchung. Die Behandlung der Borreliose ist zwar möglich, doch sehr langwierig.

Vorbeugen läßt sich die Borreliose einerseits durch eine allgemeine Zeckenprophylaxe, rasches Entfernen von Zecken, und,seit Frühjahr 1999 möglich, durch eine Schutzimpfung gegen Borreliose.

Der beste Schutz gegen die Borreliose ist die konsequente Zeckenprophylaxe und  die Impfung gegen Borreliose.

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Kleintier-Klinik am Damm GST, Dr. med. vet. A. Künzle, 9200 Gossau, Telefon 071 385 66 88, Telefax 071 385 66 86
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